Strukturen im Griff - ohne Programmierung.
Berichte und Planungen sind nur so gut wie die Strukturen dahinter. Der PerformanceDesigner gibt Fachanwendern die Möglichkeit, Stammdaten, Attribute und Hierarchien zentral zu pflegen - und versorgt Ihre Reporting- und Planungssysteme automatisiert mit konsistenten, versionierten Strukturen. Ganz ohne Eingriff in den Programmcode.
Einmal zentral gepflegt - überall konsistent verfügbar.
Unternehmen mit dynamischen Informationsbedürfnissen und häufigen Organisationsänderungen erwarten von ihren Analyse- und Planungsanwendungen mehr als die Abbildung des Ist-Zustands: Sie wollen ihre Daten aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten und Szenarien, Simulationen oder Planungssichten bilden. Die operativen Vorsysteme können das in aller Regel nicht leisten - sie liefern zwar Stammdaten, aber selten die dafür nötigen Hierarchien und Zusatzattribute.
Organisationen verändern sich - Auswertungsstrukturen müssen das abbilden können, und zwar rückwirkend wie vorausschauend. Typische Fragen aus der Praxis:
„Wie können wir die Auswirkungen der Umstrukturierung im nächsten Jahr simulieren?"
„Lassen sich Kostenstellen zeitabhängig unseren Niederlassungen zuordnen?"
„Können wir Kunden flexibel nach Branchen und nach Vertriebsverantwortung darstellen?"
Operative Systeme sind auf die Gegenwart ausgerichtet. Sie taugen weder als Quelle historischer Hierarchien noch als Lieferant zukünftiger Strukturen für Prognosen und Planungen. In heterogenen IT-Landschaften kommt hinzu, dass verschiedene Systeme für gleichartige Objekte unterschiedliche Angaben liefern.
„Unsere Gesellschaften liefern Finanzdaten in unterschiedlichen Kontenplänen - wie führen wir sie zusammen?"
„Vertriebswege erscheinen nur als Nummer - wie ergänzen wir mehrsprachige Bezeichnungen?"
Der PerformanceDesigner schließt genau diese Lücke: Er stellt Strukturinformationen bereit, die Ihre Vorsysteme nicht liefern können - gepflegt von den Fachbereichen, die sie fachlich verantworten, und versioniert, sodass historische wie geplante Strukturen jederzeit verfügbar bleiben.
Administrative Fachanwender legen an zentraler Stelle beliebige Stammdaten an und versehen sie mit individuellen Attributen. Passende Erfassungsmasken entstehen automatisch - ohne Programmierung.
Auf Basis der Stammdatentypen bilden Sie Hierarchien für die Aggregation von Werten, für dimensionale Modelle und für Mapping-Mechanismen zwischen unterschiedlichen Nomenklaturen.
Jede Struktur wird mit Gültigkeitszeitraum geführt. So bleiben historische Sichten nachvollziehbar und zukünftige Organisationsstände lassen sich vorab modellieren.
Der generische Modellierungsansatz erlaubt es, rasch individuelle datengestützte Anwendungen aufzubauen - weit über klassische Stammdatenverwaltung hinaus.
Bedienoberflächen, Fachlogik und Datenhaltung sind sauber voneinander getrennt. Anwendungen greifen nie direkt auf die Datenbank zu, sondern nutzen abstrahierte Dienste - dadurch lassen sich neue Stammdatentypen und Hierarchien ergänzen, ohne den Programmcode anzupassen.
Betrieb wahlweise lokal oder auf einem separaten Server - je nach Einsatzszenario und Zahl der angebundenen Anwendungen.
Bestehende Daten aus Vorsystemen werden eingelesen - Sie ergänzen nur, was tatsächlich fehlt, statt alles manuell zu erfassen.
Fachanwender ergänzen Attribute, ordnen Elemente in Hierarchien ein und bilden Mappings auf eine einheitliche Nomenklatur.
Geprüfte Stände werden zur Veröffentlichung freigegeben - nachvollziehbar dokumentiert und mit Gültigkeitszeitraum versehen.
Der Publish-Prozess stellt Dimensionen, Berichtsmodelle und Auswertungstabellen für Ihre Zielsysteme bereit.
Stammdaten sind sensibel: Sie bestimmen, wie Zahlen aggregiert und berichtet werden. Deshalb sind Zugriffsrechte fein abstufbar und sämtliche Änderungen werden protokolliert.
| Recht | Bedeutung |
|---|---|
| Auflisten | Vorhandene Typen bzw. Hierarchien sehen |
| Lesen | Zusätzlich: einzelne Sätze und Elemente anzeigen |
| Schreiben | Zusätzlich: ändern bzw. umordnen |
| Hinzufügen | Zusätzlich: neu anlegen bzw. Versionen ergänzen |
| Löschen | Zusätzlich: Sätze bzw. Versionen entfernen |
| Publizieren | Stände zur Veröffentlichung freigeben |
Neue Stammdatentypen und Hierarchien entstehen durch Konfiguration - nicht durch Entwicklungsaufträge.
Wer die Struktur fachlich verantwortet, pflegt sie auch - das verkürzt Abstimmungswege spürbar.
Zentrale Pflege und automatisierte Veröffentlichung halten Reporting und Planung konsistent.
Versionierung und Audit machen jede Strukturänderung prüfbar - auch Jahre später.
Wir zeigen Ihnen in einer persönlichen Demo, wie der PerformanceDesigner in Ihrer Systemlandschaft wirkt - und welche Versorgungslücken er schließt.